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Die Peripherie-Geräte Die Geräte

Aus der Vielzahl der möglichen Peripherie-Geräte seien hier nur diejenigen erwähnt, die zur Grundausstattung gehören, wie Monitor, Drucker, CD-Laufwerke         ( CD-ROM, CD-R/RW),  Scanner,   Datensicherungsgeräte.

Da es noch weitere andere Geräte gibt, die an einem Praxis-PC verwendet werden können, sollten Sie auf der Rückseite des PC einmal die Anschlußmöglichkeiten unter die Lupe nehmen:

  • Sind dort beispielsweise noch wenigstens 2 serielle Schnittstellen vorhanden? Die werden z.B. vom Kartenlesegerät benötigt. Oder auch von Digitalkameras.
  • Sind USB-Schnittstellen vorhanden? Die Installation von USB-Geräten ist ein Kinderspiel, da Windows im laufenden Betrieb das Gerät erkennt.
  • Welche Anschlüsse sind für Maus und Tastatur vorgesehen? Bei älteren PCs mußte für die Maus eine serielle Schnittstelle “verbraucht” werden.

Der Monitor

Die 15-Zoll-Monitore der Ende 90er scheinen inzwischen fast durchweg durch 17-Zoll-Monitore, teilweise auch schon19-Zoll-Monitore ersetzt worden zu sein. Eine augenschonende Bildfrequenz und Strahlungsarmut sind auch bereits Standard.

Die strengen Kriterien für Dauerarbeitsplätze am Bildschirm gelten bei den meist in den Praxen vorhandenen “Mischarbeitsplätzen” aber noch nicht.

Wer aber schon einmal das ruhige, klare Bild eines TFT-Monitors genossen hat, möchte nie wieder zurückkehren. Sie werden zunehmend bezahlbarer ( ab 400.- € ) und nicht zu vergessen: Endlich wieder Platz auf dem Schreibtisch!

Der Drucker

Man unterscheidet Nadeldrucker (=Martrix-Drucker), Tintenstrahldrucker und Laserdrucker.

Der Nadeldrucker

Der Nadeldrucker (früher: 9-Nadel-Drucker, heute 24-Nadel-Drucker) wird am häufigsten in den Zahnarztpraxen anzutreffen sein. Insbesondere deshalb, weil die Heil- und Kostenpläne als sog. Mehrfachsätze mit den Nadeln in einem Druckgang beschrieben werden können. Zwar läßt sich das umgehen, da die Kassen auch selbstentworfene, einzeln bedruckte Heil- und Kostenpläne akzeptieren, aber die Kosten dafür muß man selbst tragen und die Praxissoftware muß mitspielen.

Das zweite unschlagbare Argument für den Nadeldrucker sind die niedrigen Druckkosten: deutlich unter 1/2 Cent pro Seite! Dafür muß man sich allerdings mit Schwarz-weiß zufrieden geben.

Nachteile sind vor allem die hohe Geräuschentwicklung und das simple Schriftbild.

Der Tintenstrahldrucker

Im Heimgebrauch haben sich die Tintenstrahldrucker durchgesetzt. Sie sind inzwischen schon ab 150 € zu bekommen und liefern ein schönes Druckbild. Auf Spezialpapier läßt sich sogar fast Photoqualität erreichen.

Dem niedrigen Anschaffungspreis stehen hohe Druckkosten gegenüber. Für eine schwarz-weiße Textseite können Sie mit 5 - 15 Cent pro Seite rechnen, bei Farbausdrucken bis zu 50 Cent (ohne das Papier!).

Der Laserdrucker

Wer Wert auf ein gestochen scharfes Schriftbild legt ( und z.B. mit dem Drucker auch Formulare und Briefköpfe drucken will ), kann bereits ab 250 € einen Laserdrucker bekommen. Er ist schnell und leise und die Druckkosten liegen bei 1 - 3 Cent pro Seite. Farblaserdrucker allerdings kosten immer noch mehrere Tausend €.

Unter www.druckerchannel.de bekommen Sie aktuelle, ausführliche Vergleiche.

Die CD- und DVD-Laufwerke

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Diese Laufwerke gibt es als ATAPI/E-IDE oder als SCSI-Versionen, als interne oder externe, und da wiederum mit USB-Anschluß, Firewire-Anschluß oder Parallel (zu langsam!).

Das CD-ROM-Laufwerk

Inzwischen ist man bei Geschwindigkeiten angelangt, die 50 mal so schnell sind, wie die Laufwerke der ersten Generation (daher die Bezeichnung 50-fach). Ältere Laufwerke unter 8-fach haben oft Probleme CD-R/-RWs lesen zu können.Ein CD-ROM-Laufwerk gehört zur Standardausstattung eines PC.

Das CD-R-Laufwerk

Reine CD-R-Laufwerke sind inzwischen trotz 50-facher Geschwindigkeit veraltet, da sie CD-RW-Medien nicht mehrfach, sondern auch nur einmal beschreiben können.Deshalb sollte man beim Kauf eines “Brenners” gleich ein CD-RW-Laufwerk kaufen.

Das CD-RW-Laufwerk (Brenner)

Bei diesen Laufwerken steckt oft bereits im Namen die Geschwindigkeiten Ihrer 3 Funktionen (z.B. Yamaha 20-10-40 bedeutet, daß das Laufwerk mit 20-facher Geschwindigkeit beschreiben, mit 10-facher wiederbeschreiben und mit 40-facher Geschwindigkeit lesen kann).

Mit den mitgelieferten Brennprogrammen lassen sich problemlos Kopien aller Art erstellen, z.B. von der Installations-CD Ihrer Praxis-Software.

Auch zur Datensicherung können CD-RWs (1,50 €) oder CD-Rs (ab 0,50 €) verwendet werden. Allerdings haben Datensicherungen auf diese Medien einige Nachteile, was in unserem Kapitel Datensicherung noch ausführlich besprochen und anderen Methoden einander gegenüber gestellt wird.
Vorweg nur soviel dazu: Die Datensicherung mittels Brennprogramm (WinOnCD, Easy-CD-Creator, Nero-Burning...) kann nicht von einem Backup-Programm aus angesprochen werden, sondern man muß die Brennersoftware starten und in mehreren Einzelschritten das Brennen durchführen.
Deshalb ist das Packet-Writing mit dem UDF-Dateisystem entwickelt worden.
Dabei wird eine CD-R(W) vorher einmal formatiert und dann mithilfe eines Packet-Writing-Treibers (Packet-CD, CD-Direkt...) wie ein Laufwerk angesehen, auf das man per Drag-and-Drop oder mit einem Backup-Programm seine Daten sichern kann.
Das hört sich zunächst einmal gut an, aber hat einige entscheidende Nachteile: Die bisherigen Packet-Writing-Treiber laufen noch sehr unzuverlässig und eine Datensicherung ist nur so gut, wie es die Rücksicherung im Notfall erlaubt.
Meistens müssen Sie genau die gleichen Treiber wieder installieren, damit eine in diesem Verfahren geschriebene CD gelesen und/oder weiter beschrieben werden kann. Mit CDs, die mit “normalen” Brennprogrammen erstellt wurden, geht es dagegen mit jedem neueren CD- oder CD-R(W)-Laufwerk.

Das DVD-ROM-Laufwerk

ist eher als ein Filmbetrachter anzusehen und damit steuerschädlich, wenn man damit keine Patientenvideos im Behandlungszimmer vorführt.

Das DVD-RAM-Laufwerk

Leider herrscht bei den Herstellern noch ein Chaos bei den Standards und ob sich das ändert, steht in den Sternen. Außerdem sind sie mit Tausend € und mehr auch noch zu teuer.

Der Scanner

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Man unterscheidet Scanner mit parallel-, SCSI und USB-Anschluß, unterschiedliche Auflösungen (in dpi= dots per inch gemessen), Farbauflösungen von 24, 36 und 42 bit Farbtiefe, Einzug- oder Flachbettscanner.

Als veraltet gelten Parallel, Einzug (nur einzelne Seiten scannbar,kein Buch), 24 bit und Auflösungen unter 600 dpi.

SCSI läuft oft nur mit der mitgelieferten Steckkarte; wenn er über den Festplatten-SCSI- Bus läuft, wird häufig die Festplatte ausgebremst.

Bei Scannern, die mit Durchlichtoption angeboten werden, können inzwischen Röntgenaufnahmen digitalisiert werden, was, verglichen mit Preisen zwischen 20.000.- und 50.000.- € für echte digitale Aufnahmeverfahren einmal erwogen werden sollte.
Zumindest könnten Sie damit ein Röntgenbild per email an einen Kollegen übermitteln oder dem Patienten einen Ausdruck erstellen. Und das für einen Preis unter 250 € für den ganzen Scanner!

Reichlich Scantips finden Sie hier auf der Seite der LRZ.

Stand 23 Jul, 2017

 

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